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Berichte von 2012 Josefsfeier und 120. Geburtstag der KAB Lengfeld
Das Fest des Hl. Josefs als Patron der Arbeiter und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) nahm die KAB Lengfeld zum Anlass, ihr 120-jähriges Bestehen zu feiern.
Der Festgottesdienst am Sa., 24.03. im ÖZ zelebrierte Pfr. Dr. Fritsch mit Präses P. Hofmann und Diakon Pollak. Musikalisch verstärkt und verschönt wurde die Hl. Messe von der Kirchenband „Mittendrin“. Die Bannerabordnungen gaben zudem einen festlichen Rahmen.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Auszug der Fahnenabordnungen |
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© Bernhard Fröhlich  |
| Die Kirchenband "Mittendrin" |
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Arbeit, Leben und Glauben in Einklang zu bringen ist nach wie vor nicht einfach. Das wurde thematisch im Gottesdienst aufgegriffen und durch „Blitzgedanken“ zum Ausdruck gebracht. Pfr. Fritsch spannte in seiner Predigt einen Bogen zwischen dem Leben des Hl. Josefs und dem Engagement der KAB. Er bedankte sich bei der Ortsgemeinschaft und der Leitung für ihr Bemühen um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, z. B. auch beim Kampf um den arbeitsfreien Sonntag.
Der Einladung von KAB-Leiter Klaus Öttinger folgten viele und kamen zum Weiterfeiern in den Pfarrsaal. Stellvertreter Gernot Hornberger begrüßte die Festgemeinde und freute sich über die überwältigende Anwesenheit. Nach dem Essen – es gab traditionell Weißwürste mit Brezeln und angemachten Camembert, sowie Josephi-Bier – wurden die vier Neumitglieder vorgestellt und mit der Anstecknadel und einer Rose herzlich begrüßt. Erfreut ist das KAB-Team, dass das jüngste Mitglied nun 18 Jahre jung und die Mitgliederzahl auf über 70 gestiegen ist.
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| Vorstellung der Neumitglieder |
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| Ein voller Saal! |
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Klaus Köhler, KAB-Sekretär und Rechtsberater, gratulierte dem Ortsverband im Namen des Stadtverbandes und dankte für die geleistete Arbeit. Er erläuterte auch, wie wichtig der Beitrag der KAB-Mitglieder für die Solidarität untereinander ist. So werden viele Aktionen zum Schutz von Arbeitnehmern und ihren Familien erst möglich.
Ein besonderer Programmpunkt war die Ehrung von Maria Reitmeier für 50 Jahre Mitgliedschaft. In seiner Festansprache stellte Klaus Öttinger ihr jahrelanges Wirken heraus. Sie sei eine gläubige, aktive, zuverlässige, unermüdliche, verantwortungsbereite und -volle Frau in unserer KAB-Gemeinschaft. Frau Reitmeier übernahm den Vorstand, als kein Mann für diesen Posten zur Verfügung stand. So fiel in ihre Amtszeit auch die Organisation des 100-jährigen Bestehens, das viel Arbeit bedeutete. Bis 1999 gehörte sie dem Vorstand an und ist für uns immer noch i. R. = in Reichweite.
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| Ehrung von Frau Reitmeier |
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| Frau Reitmeier mit dem Leitungsteam |
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Herr Öttinger dankte ihr im Namen des Orts- und des Bundesverbandes und überreichte zusammen mit Präses Hofmann die goldene Mitgliedsnadel, Urkunde und Blumen. Frau Reitmeier bedankte sich ihrerseits und betonte, dass an Gottes Segen alles gelegen sei. Sie ist und war immer gerne in der KAB tätig und hätte selbst nicht gedacht, wie sich Gaben erst durch ihren Einsatz entfalten. Sie dankte dem jetzigen Leitungsteam für das zeitgemäße Weiterführen und dem Engagement in der KAB und Pfarrgemeinde.
Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung der KAB Lengfeldam Di., 24.01.12
Aufgrund der fruchtbaren Arbeit und des guten Miteinanders in den letzten Jahren hat sich bei der Zusammensetzung des Leitungsteams nicht viel verändert.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Das Leitungsteam. Von links nach rechts P. Manfred Hofmann, Teamleiter Klaus Öttinger, Gabi Fröhlich, Elisabeth Kober, Olaf Hansel, Susanne Öttinger, Bernhard Fröhlich und Gernot Hornberger. |
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Zum Teamleiter ist Klaus Öttinger wieder gewählt worden, sein Stellvertreter ist Gernot Hornberger. Kassier bleibt Olaf Hansel, Schriftführerin und Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit Susanne Öttinger. Außerdem sind im Leitungsteam Gabi Fröhlich und neu Elisabeth Kober und Bernhard Fröhlich. Unser Präses P. Manfred Hofmann musste nicht gewählt werden, gehört aber selbstverständlich weiter mit dazu. Außer der Mitarbeit im Leitungsteam ist Gabi Fröhlich verantwortlich für den Besuchsdienst und Bernhard Fröhlich ist weiterhin für die Homepage unserer KAB zuständig. Als Revisoren wurden Wolfgang Heil und Heribert Weber gewählt. Verantwortlicher für die Bannerabordnung ist Peter Pabst. Der Ortsverband hat derzeit 70 Mitglieder zwischen 23 und 81 Jahren. Jede Generation ist vertreten. Sabine Schiedermair (39), die unserer Gemeinschaft nach wie vor angehört, ist seit dem 01.01.12 Bundesvorsitzende der KAB in Köln. Vielleicht werden wir sie nächstes Jahr im Fasching besuchen… Susanne Öttinger
Lioba informiert: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügungam Fr., 21.10.11 Wie jedes Jahr im Oktober wurde zu „Lioba informiert“ als gemeinsame Veranstaltung von Förderverein für das Lioba-Höfle und KAB Lengfeld eingeladen. Zum diesjährigen Thema konnten wir Herrn Fuchs, der in der KAB Lohr ehrenamtlich tätig ist und vom Beruf Rechtspfleger war, als Referenten gewinnen. Herr Fuchs ist schon langjährig und mehrfach als ehrenamtlicher Betreuer aktiv. Daher konnte er mit fundiertem Fachwissen sehr praktisch von seinen Erfahrungen berichten und auf die Fragen der knapp 30 Besucher eingehen.
Zuerst ging Herr Fuchs auf den Unterschied zwischen gesetzlicher Betreuung und Vorsorgevollmacht ein. Dann wies er ausdrücklich darauf hin, nur eine oder mehrere Personen zu bevollmächtigen, zu denen man ein unbeschränktes Vertrauen hat und den Zeitpunkt der Wirksamkeit der Vollmacht (sogen. Innenverhältnis der Vollmacht) genau festzulegen. Denn die Vorsorgevollmacht gilt für den Fall, dass ich meine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Sie ist gültig für alle Bereiche des Lebens und bei Bedarf über den Tod hinaus. Liegt eine wirksame und ausreichende Vollmacht vor, darf in diesem Regelungsbereich kein Betreuer durch das Betreuungsgericht bestellt werden.
In einer Patientenverfügung kann ich meinen letzten Willen bezüglich dem Umfang einer ärztlichen Behandlung (z. B. lebensverlängernde Maßnahmen) niederlegen, wenn ich nicht mehr entscheidungsfähig bin.
Herr Fuchs machte deutlich, dass sowohl die Vorsorgevollmacht als auch die Patientenverfügung der Schriftform bedürfen und bewusst überlegt sein sollten. Weiter empfahl er den Vordruck des Bayerischen Staatsministeriums, da dieser am genauesten ausformuliert ist. Dieser ist über das Internet oder im Buchhandel zu erwerben.
Alle Fragen wurden vom Referenten kompetent beantwortet. Es war ein interessanter und, durch die Verknüpfung von Recht und Lebenssituationen, ein kurzweiliger Abend mit praktischen Tipps. Er zeigte, wie wichtig es ist, sich über seine Werte und seinen Willen rechtzeitig Gedanken zu machen und vorzusorgen.
KAB-Umfrageaktion an den Sommerfesten 2011(03.07.11 in St. Lioba, 24.07.11 im ÖZ)
zum diözesanen Schwerpunktthema „Arbeit, die LEBEN lässt“ Mit diesem Bericht wollen wir uns auch bei allen bedanken, die sich an unserer Umfrageaktion beteiligt haben. Als Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist es uns ein Anliegen, uns für arbeitende Frauen und Männer und deren Familien, sowie für Arbeitslose einzusetzen.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Gut besuchter Stand auf dem St. Lioba-Sommerfest |
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© Bernhard Fröhlich  |
| Anziehungspunkt für Kinder: Der Nagelstand |
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So wünschen sich Lengfelder ihre Arbeit:
Grob gesagt geht es um die Themen Sicherheit, Geld, Zeit, Spaß/Freude an der Arbeit.
Sicherheit: Dazu zählen unbefristete Arbeitsverträge, um das Leben planen zu können. Eine Person wünschte sich betriebseigene Kinderkrippe/Kindergarten - Zukunftsfähige Alterssicherung - Perspektiven für die Zukunft - Die Gesundheit darf nicht leiden.
Geld: Jede/r sollte von seinem Verdienst gut leben können. Gerechte Bezahlung/gleiches Geld für gleiche Arbeit. Viele wünschen sich, dass ein Verdienst reicht, um die Familie ernähren zu können. Gut wäre es, wenn es der Lohn/das Gehalt auch zulässt, etwas für Urlaub, Anschaffungen und die Rente zurück zu legen bzw. Lebensträume zu verwirklichen. Mindestlohn für alle Branchen → das fordert auch die KAB.
Zeit: Die regulären Arbeitszeiten sollten eingehalten werden, keine Überstunden, flexiblere Teilzeitmodelle für Mütter und Väter. Es muss genügend Zeit bleiben für Familie, Hobbys, Ehrenämter, Weiterbildung, zum Ausruhen. Keine Sonntagsarbeit!
Spaß/Freude an der Arbeit: Optimal ist es natürlich, wenn man seine Berufung zum Beruf machen und seine Talente einbringen kann. Etwas gemeinsam gestalten, herstellen. Gutes Betriebsklima, sich mit den Chefs und Kollegen verstehen, austauschen können. Wertschätzung der Arbeit durch Lob und Anerkennung! Kein Stress, sozial gerecht, ideale Arbeitsbedingungen, Mitmenschlichkeit, familienfreundlich, menschenfreundlich.
Wir werden diese Ergebnisse über den KAB-Diözesan- und Bundesverband in die politischen Gremien einbringen.
Die KAB- stellt den Menschen in den Mittelpunkt und nicht die Gewinnmaximierung
- steht aus christlicher Überzeugung auf der Seite der Arbeitnehmer/innen und nimmt ihre Sorgen und Nöte ernst
- setzt sich allen Widerständen zum Trotz für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags ein
- hat das Kinder- und Erziehungsgeld, die Anerkennung von Kindererziehungszeiten und die Pflegeversicherung politisch durchgesetzt
- setzt sich intensiv mit der Zukunft der Arbeit der sozialen Sicherung auseinander
... und das seit über 150 Jahren!
KAB-Versammlung vom 16.05.11 im ÖZ„Unterwegs zum Menschen: die Würzburger Straßenambulanz“Referent: Bruder Tobias, Franziskaner-Minorit
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| Logo Würzburger Straßenambulanz |
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Bruder Tobias startete den Abend mit seiner eigenen Berufungsgeschichte. Er ist gelernter Krankenpfleger und Rettungssanitäter und arbeitete in seiner Heimat, Rodalben bei Pirmasens in der Pfalz, als Lehrer in einer Krankenpflegeschule. Bei den Franziskanern absolviert Tobias Matheis von 2001 bis 2003 in Maria Eck am Chiemsee sein Postulat und Noviziat. Wichtig geworden ist ihm ein Satz aus der Abendmahlsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium. Jesus sagt: „Ich habe mich danach gesehnt, mit euch dieses Mahl zu feiern“ – Mit euch allen. Keiner ist ausgenommen! Und was waren und sind das für Typen?
„Unser Platz ist an der Seite der einfachen Menschen“ sagt Franziskus.
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© Br. Tobias Matheis  |
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Nach dem Aufenthalt in Maria Eck kommt Bruder Tobias nach Würzburg, dem Hauptsitz der deutschen Provinz. Der 41-Jährige gründet die Straßenambulanz, eine Hilfsorganisation für Menschen ohne Wohnung. Diese steht in einer Jahrhunderte alten Tradition des Ordens. Schon seit 1221 kümmern sich in Würzburg Franziskaner um Menschen am Rande – damals um die Kranken im Siechenhaus, das im Wöllrieder Hof war. Die Straßenambulanz bietet pflegerische und medizinische Basisversorgung dort, wo sich die Betroffenen aufhalten. Leitgedanke: Niedrigschwelliger Zugang zur Hilfe – kostenlos!
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© Br. Tobias Matheis  |
| Mediz. Versorgung |
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| © Br. Tobias Matheis |
| Medizinische Versorgung in der Wärmestube |
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In Zusammenarbeit mit der Wärmestube, Bahnhofsmission, Kurzzeitübernachtungen, Streetwork, Fachgruppe Obdachlosenwesen der Stadt Würzburg, Gefährten Hilfe und Sozialarbeitern ist ein Netzwerk entstanden, mit dem gut geholfen werden kann. Bruder Tobias erzählte viele Beispiele, verstärkt von Bildern, aus seiner vielfältigen Arbeit. Oft ist es einfach wichtig, „nur“ da zu sein. Aber auch viel Organisationsgeschick ist nötig. Manchmal muss selbst gegen den Willen der Betroffenen eine Einweisung in eine Klinik oder Einrichtung gerichtlich erwirkt werden. Was sind die Auslöser für den Absturz? Z. B. Arbeitslosigkeit, Beziehungsverlust, Krankheit, Wohnungslosigkeit oder Alkohol. Man kann nicht sagen, was zuerst kommt. Meistens entsteht ein Kreislauf mit Abwärtsspirale.
Seit 4 Jahren nimmt Bruder Tobias Krankenpflegeschüler/innen für ein 3-wöchiges Praktikum mit zu den sozialen Brennpunkten seiner Arbeit. Es sind wichtige Erfahrungen für die jungen Leute.
Hin und wieder muss er auch Bestattungen organisieren und durchführen. Es gibt auf dem Hauptfriedhof ein Grab für obdachlose Menschen von der Stadt.
Die vielfältigen, meist nicht vorher planbaren Aufgaben empfindet Bruder Tobias als spannend und interessant. Für ihn beginnt christliches Handeln vor der Kirchentüre, was ja auch durch die Sendung am Ende des Gottesdienstes ausgedrückt wird.
Bei der anschließenden Sammlung für diese wichtige Arbeit kam ein Betrag von € 196,50 zustande. Bruder Tobias bedankt sich bei allen Anwesenden.
KAB Nachtwallfahrt nach Retzbach am 15.05.11"Arbeit, die LEBEN lässt"
Bei vielen WallfahrerInnen beginnt der Tag schon um 2.30 Uhr ...

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Am 15. Mai kamen ca. 150 WallfahrerInnen, zur traditionelle Nachtwallfahrt der KAB Frauen. Schon früh um vier Uhr ging es in Retzstadt los. Auf dem Weg zur Wallfahrtskirche wurde an drei Stationen das Jahresthema des KAB-Diözesanverbandes "Arbeit, die LEBEN lässt" aufgegriffen.
Was gehört zu einem guten Leben? Wie geht es den Menschen, die in prekären Arbeitsverhältnissen stehen? Wie fühlen sich ArbeitnehmerInnen, die unter der zunehmenden Belastung durch die Arbeit leiden?
In Gebeten, Texten, Liedern und Fürbitten wurde ein Idealbild deutlich: Arbeit, die wirklich LEBEN lässt!
Josefsfeier 2011 in St. Lioba
Genau am Namenstag, dem 19. März, feierte die KAB mit der gesamten Gemeinde ihren Schutzpatron. Beim Festgottesdienst wurde der Frauen und Männer gedacht, die vor 60 Jahren das Werkvolk als Nachfolgeorganisation des Arbeitervereins und Vorläufer der KAB in Lengfeld wiedergegründet haben. Das KAB-Schwerpunktthema „Arbeit, die LEBEN lässt“ greift die Sorgen und Nöte der Menschen auf, die es damals, zur Zeiten Josefs, vor 60 Jahren und auch heute gibt – so Teamleiter K. Öttinger in seiner Einleitung. Festlich war der Gottesdienst auch durch die Bannerabordnungen von KAB, Männergesangsverein und der Schützen. Ihnen sei hierfür herzlich gedankt!
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© Bernhard Fröhlich  |
| Gottesdienst am Josefstag |
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© Bernhard Fröhlich  |
| Bannerabordnungen im Gottesdienst |
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Bei der anschließenden Feier im vollen Lioba-Saal bei Weißwürsten und Josefibier konnten vier von fünf „Neuen“ mit einer Rose begrüßt werden. Durch diesen Zuwachs hat die KAB Lengfeld jetzt genau 70 Mitglieder.
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© Olaf Hansel  |
| Begrüßung der Neumitglieder |
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Für ein besonderes Jubiläum, nämlich 50 Jahre Mitgliedschaft, wurde Peter Pabst mit Ehrenurkunde, goldener Mitgliedsnadel, Buch- und Weinpräsent ausgezeichnet. In der Laudatio wurde sein Engagement in allen Lebensbereichen und als Verantwortlicher der Bannerabordnung betont.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Ehrung des Jubilars Peter Pabst |
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Es war wieder eine gelungene Veranstaltung. Allen Verantwortlichen und Helfern sei ein herzliches Dankeschön gesagt.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Bei der Josefsfeier |
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© Bernhard Fröhlich  |
| Einer der Infostände |
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Berichte von 2010
11. Schafkopfturnier der KAB-Lengfeld am 20. November 2010 in St. Lioba Unter der bewährten Leitung von Gernot Hornberger und Olaf Hansel wurde das 11. Turnier ausgetragen. 25 Männer und 7 Frauen hatten sich angemeldet. Das ergab 8 Tische; soviel wie nie zuvor. In fairer Weise wurden wie immer 2 x 30 Spiele gespielt, die jeweils neu ausgelost wurden. Einen Einkaufsgutschein für Real im Wert von 25,-- € erhielt der 1. Gewinner Günther Breitwieser, über 15,-- € Reiner Müller für den 2. Platz und über 10,-- € der 3. Gewinner Harald Schubert.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Die drei Hauptgewinner mit der Turnierleitung |
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Alle anderen Gewinner erhielten ansprechende Sachpreise der Sparkasse Mainfranken. Die Teilnahmegebühren in Höhe von 7 €/Pers. und Spenden ergaben insgesamt einen Reingewinn von 251,60 €, die für unsere Projekte in Brasilien weiter geleitet wurden.
Allen Verantwortlichen, Helfern und Spendern ein herzliches Dankeschön!
Filmabend zum Thema Asyl: „I broke my future – Paradies Europa” am 12.11.2010 um 20:00 Uhr im ÖZ
Begrüßung und Einleitung zum Film: Klaus Öttinger
Der Film (D 2006, Regie: Carla Gennesch) dauerte 78 Min. Demokratie, soziale Versorgung, Wohlstand – was für uns Selbstverständlichkeiten sind, klingt für viele Menschen außerhalb der „Festung Europa“ wie das leibhaftige Paradies. Hunderttausende versuchen jedes Jahr, als Asylbewerber oder Illegale die Grenzen der EU zu überwinden. Die Dokumentation begleitete vier junge Afrikaner in Berlin, deren Träume längst zerbrochen sind. Ihr Alltag besteht aus Angst vor Kontrollen, Ausbeutung als illegale Arbeitskräfte und der schwindenden Hoffnung auf eine Lebensperspektive.
In der anschließenden Diskussion waren alle sehr betroffen bis erschüttert über die Aussagen in diesem Film. Wir tauschten unsere Eindrücke aus und überlegten, wie wir als Fremde behandelt werden wollten. Manche Gesetze kommen uns unmenschlich vor. Daran können wir nichts ändern. Aber wir können im Umgang mit anderen und im Gespräch über Asylanten Stellung beziehen. Der Film hat uns geholfen, einen kleinen Einblick zu gewinnen.
Klaus bedankte sich am Schluss bei Bernhard für die Technik gekümmert hat und bei Peter für das Vorbereiten des Saales und bat darum, beim Aufräumen zusammen zu helfen, was auch gut geklappt hat.
Orden für Maria Reitmeier: *Helferin in der Not“ ausgezeichnet17.06.2010
"Es müssten so viele ausgezeichnet werden“, gab Maria Reitmeier die anerkennenden Worte anlässlich der Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten in aller Bescheidenheit weiter. Aber nicht viele können auf ein vergleichbares ehrenamtliches Engagement zurückblicken: Maria Reitmeier engagiert sich seit Jahrzehnten in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Lengfeld. Bis 1999 gehörte sie dem Leitungsteam als 1. oder 2. Vorsitzende an. Seitdem ist sie im Besuchsdienst aktiv und für das Programm der Senioren in St. Lioba zuständig. Jeden Dienstag betreut und gestaltet sie mit zwei "Mitstreiterinnen“ den Nachmittag beziehungsweise Einkehrtage und Ausflüge. Zur Ordensverleihung durch Oberbürgermeister Georg Rosenthal kam die ehemalige KAB-Vorsitzende Reitmeier in Begleitung ihrer Nachfolger im Amt Bernd Drexler, Susanne und Klaus Öttinger. Diese bestätigten, dass sich Reitmeier nach wie vor sehr für ein gutes Miteinander innerhalb und außerhalb der KAB, zwischen den Generationen sowie zwischen Deutschen und ausländischen Mitbürgern einsetzt. Gemeinsam mit der KAB organisierte sie Hilfstransporte nach Polen. Im Jahr 1983 hat sie 14 Kinder aus Polen einen Ferienaufenthalt in Würzburg ermöglicht und die Kinder betreut. 1987 organisierte Reitmeier mit dem KAB-Vorstand Familien-Wochenenden und gestaltete den Fronleichnamsaltar der Gemeinde Lengfeld. Seither bereitet sie Jahr für Jahr den Käppelesgang an Maria Himmelfahrt vor. Ganz besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz bei der Organisation der Durchführung der 100 Jahr-Feier der KAB im Jahr 1992. Rosenthal würdigte Reitmeier als eine "Helferin in der Not“, die genau dort zur Stelle sei und anpacke, wo sie gebraucht werde. Dass die KAB Lengfeld den Ruf einer sehr aktiven und innovativen Gemeinde genießt, sei maßgeblich auch ihr Verdienst.
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© Georg Wagenbrenner  |
| Ehrung durch den Oberbürgermeister |
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Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten: Maria Reitmeier (Bildmitte) erhielt im Amtszimmer von Oberbürgermeister Georg Rosenthal (rechts) für ihren jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz bei der KAB Lengfeld die seltene Auszeichnung. Bernd Drexler, Susanne und Klaus Öttinger (Teamleiter des Leitungsteams der KAB / von links) begleiteten das weiterhin sehr aktive Mitglied ihrer Gemeinde. Bild: Georg Wagenbrenner Lichter der Hoffnung und Solidarität entzünden Gottesdienst zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2010 in St. Lioba
Der KAB - auch uns in Lengfeld - ist es ein Anliegen, den abhängig Beschäftigten, die besonders unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leiden, in dieser schwierigen Situation solidarisch beizustehen und sie zu unterstützen. Deshalb hat der KAB-Diözesanverband Würzburg seine Arbeit in diesem Jahr unter das Thema „Rettungsschirm für Beschäftigte / Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ gestellt. Auch in unserer Gemeinde gibt es mehr Betroffene, als wir meinen. . In dieser schwierigen Situation wollten wir als KAB am Tag der Arbeit 2010 ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität mit den Beschäftigten, aber auch mit den Arbeitslosen setzen. Überall in der Diözese wurden und werden „Lichter der Hoffnung und des Solidarität“ entzündet. Gerade in Zeiten der Krise, in denen Angst und Verunsicherung die Herzen vieler Menschen verdunkeln, kann das Licht des Evangeliums neue Hoffnung bringen und Solidarität stiften.
Dies brachten die Mitglieder der KAB Lengfeld zum Ausdruck, als sie ganz spezielle Fürbitten für Arbeitende, Arbeitslose, Jugendliche, Rentner und betroffene Familien vorbeteten. Als sichtbares Zeichen entzündeten sie weiße Kerzen an der Osterkerze und stellten sie auf den Altar. Auch zur Danksagung wurde Kerzen – diesmal rote – angesteckt, um zu zeigen, was alles an Positivem geschieht und für die Personen, die sich zum Wohl der Menschen engagieren.
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© Klaus Öttinger  |
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Durch Schafkopfspielen 2.400 € für Brasilien10. Schafkopfturnier am 17. April 2010 in St. Lioba
Reges Interesse galt wieder dem Schafkopfturnier der KAB, das unter der bewährten Turnierleitung von Gernot Hornberger und Olaf Hansel statt fand. Es kamen 6 Tische zustande; außerdem eine Spielerunde mit 4 – 5 Personen. Von den 24 Schafkopfspielern waren 9 Frauen! Begrüßung durch Klaus Öttinger; die Spielregeln wurden von Gernot Hornberger erklärt. Edeltraud und Wolfgang Dorsch übernahmen die Küche. Klaus Öttinger besorgte wieder die Wurst und die Gutscheine. Renate Hornberger bereitete den Angemachtem Camembert zu. In fairer Weise wurden wie immer 2 x 30 Spiele gespielt, die jeweils neu ausgelost wurden. Einen Gutschein der Metzgerei Bernhard Schömig, Spiegelstraße im Wert von 25,-- € erhielt der 1. Gewinner Roland Hohn , über 15,-- € Frau Stieber für den 2. Platz und Jürgen Zehe als 3. Gewinner einen Koffer mit Grillbesteck im Wert von mehr als 10,-- €. Den Gutschein über 10,-- € erhielt diesmal der 4. Gewinner. Alle anderen Gewinner erhielten ansprechende Sachpreise der Sparkasse Mainfranken.
Seit Herbst 2003 richtet die KAB Lengfeld (Kath. Arbeitnehmerbewegung) schon Schafkopfturniere aus. 17. April fand das 10. (Jubiläums-)Turnier statt. Anfänglich gingen die Erlöse ausschließlich an das von Pater Eckart geführte Sozialzentrum in Rio. Zwischen der ehemaligen KAB-Sekretärin Conny Warsitz, die seit 1991 vor Ort in dieser franziskanischen Einrichtung arbeitet, und den Mitgliedern der KAB Lengfeld bestehen langjährige persönliche Kontakte. Später wurde zusätzlich auch die Lengfelder Partnergemeinde Pacoti bedacht, die im Nordosten Brasiliens liegt. Im Jahr 2007 wünschten sich die Schafkopfspielerinnen und –spieler, dass das Turnier ab dem Jahr 2008 zwei Mal jährlich stattfinden sollte. KAB-Leiter Klaus Öttinger: „Der Spaß der Spielerinnen und Spieler steht im Vordergrund. Wichtig ist die angenehme Atmosphäre und die Gewissheit, ein gutes Werk zu tun, egal ob man gewinnt oder verliert.“
Die stolze Summe von bisher insgesamt 2.400 € setzt sich zusammen aus der Startgebühr von 7 €, Spenden für die Brotzeit und einer privaten Schafkopfrunde, die ihre Gewinne jährlich mit einzahlt. Die Verantwortlichen der KAB Lengfeld bedanken sich bei der Metzgerei Bernhard Schömig in der Spiegelstraße, die für die ersten drei Preise die Einkaufsgutscheine sponsert, der Sparkasse Mainfranken für die Sachspenden und bei allen Spielerinnen und Spielern, Spenderinnen und Spendern, sowie Helferinnen und Helfern.
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© Klaus Öttinger  |
| Wieder ein volles Haus |
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Spenden für Salesianer-Einrichtungen in Haiti
Nachdem uns unser Präses P. Manfred Hofmann, SDB bei der KAB-Jahreshauptversammlung im geistlichen Wort von den durch die Erdbeben-Katastrophe betroffenen Don Bosco-Einrichtungen erzählte, lag die Betroffenheit nun bei uns Mitgliedern. In einer Spontansammlung kamen 75,-- € zusammen. Der Antrag, von unserem KAB-Ortskonto eine Summe für diesen Zweck zu spenden, wurde einstimmig befürwortet. So beschloss das Leitungsteam, einen Betrag von 300,-- € beim Fastenessen in St. Lioba zu übergeben. Dies bot sich an, nachdem der Förderverein für das Lioba-Höfle für das gleiche Anliegen kochte und Spenden sammelte. So kam mit den 200,-- € Spenden der Senioren die stolze Summe von etwas mehr als 1400 € aus diesen drei Quellen zusammen. Nun hoffen wir, dass der Aufbau der Schule und Ausbildungsstätten gut gelingt, damit die Jugend auf Haiti wieder eine Perspektive hat.
Allen Spendern herzlichen Dank!
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© Bernhard Fröhlich  |
| KAB-Teamleiter Klaus Öttinger, Präses P. Manfred Hofmann SDB und Kassier Olaf Hansel bei der Scheckübergabe |
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Berichte von 2009 |
9. Schafkopfturnier der KAB-Lengfeld am 21. November 2009 in St. Lioba
Reges Interesse galt dem Schafkopfturnier der KAB, das unter der bewährten Turnierleitung von Gernot Hornberger und Olaf Hansel statt fand. Manche „alte“ Schafkopfer hatten sich sogar entschuldigt, dass sie zu diesem Termin nicht kommen konnten und trotzdem kamen 7 Tische zustande. Gestärkt von guter Brotzeit mit Hausmacher Wurst und Angemachtem Camembert (danke, liebe Edeltraud Dorsch und Renate Hornberger) wurden in fairer Weise 2 x 30 Spiele gespielt, die jeweils neu ausgelost wurden. Gutscheine der Metzgerei Bernhard Schömig, Spiegelstraße im Wert von 25,-- €, 15,-- € und 10,-- € erhielten die drei Gewinner: 1. Gloger Wolfgang, 2. Marquardt Alfred und 3. Dittes Friedbert. Alle anderes Gewinner erhielten ansprechende Sachpreise der Sparkasse Mainfranken. Verloren hat niemand, denn der Erlös kommt wieder unseren Projekten in Brasilien zugute. Die Teilnehmergebühren, Spenden und die Gewinne einer privaten Schafkopfkasse ergaben insgesamt die stolze Summe von 328,70 €.
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© Klaus Öttinger  |
| Ein Saal voll mit Schafkopffreunden! |
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Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen, Helfer/innen und Spendern!
Gemeinsames Wochenende des Familienkreises St. Lioba und der KAB Lengfeld vom 19. bis 21. 06.09 Wir 5 Ehepaare (davon 4 „KAB-Paare“) fuhren in Fahrgemeinschaften am Freitag in Richtung Pegnitz. Unser Ziel, den kleinen Flecken Alfalter, erreichten wir wohlbehalten und bezogen Quartier im Gasthaus Stiegler. Nach einem leckeren Abendessen ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und schonten unsere Kräfte für den kommenden Tag. Denn am Samstag stand unsere Kanutour auf der Pegnitz ausgehend von Velden über Lungsdorf – Artelshofen – Vorra – Düsselbach - Alfalter bis zum Ausstieg im Örtchen Eschenbach bevor. Wir starteten am nächsten Morgen ziemlich pünktlich um 10 Uhr mit dem Einsetzen der Boote. Gleich zu Beginn nach kurzer Fahrdauer musste leider ein Ehepaar (aus Datenschutzgründen verschweigen wir hier den Namen) die nasse in trockene Wäsche wechseln. Welch ein Glück, dass beim Ausleihen der Boote auch wasserdichte Behälter für die Ersatzkleidung mitgeliefert werden. Im weiteren Verlauf blieben wir alle, vielleicht bis auf ein paar Spritzer durch die Paddel oder nasse Füße beim Umtragen der Wehre, von größeren Wassermassen von oben oder unten verschont. So konnten wir die herrliche, teilweise natürlich eingewachsene Flusslandschaft mit den vielen Windungen genießen. Der teilweise urwaldartige Uferbewuchs wurde von verschieden Tiererlebnissen ergänzt. Den dort ansässigen Biber erblickten wir leider nicht, aber die kleinere Bisamratte kreuzte doch hin und wieder unser Fahrwasser. Zwischendurch machten wir 2 x Rast, um die verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen.
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© Walter Bergmann  |
| Kurze Rast beim Umtragen um ein Wehr |
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© Bernhard Fröhlich  |
| Brückendurchfahrt bei Artelshofen |
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© Bernhard Fröhlich  |
| Mittagspause beim Pechwirt in Artelshofen |
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So erreichten wir ca. 16:00 Uhr unser Ziel in Eschenbach, wo wir die ausgeliehenen Kanus wieder unversehrt zurückgeben konnten. Nach dem Duschen und einem guten Abendessen im Gasthof Stiegler machten wir danach noch eine Verdauungswanderung von 4 km nach Vorra. Hier konnten wir bei einem Biergartenbesuch und Liedersingen die Pegnitz vom Ufer aus genießen. Den Tag ließen wir dann bei einem Glas (oder mehr) Wein in der Gaststube ausklingen.
Sonntag früh erlebten wir den Kirchweihsonntag mit einem evangelischen Gottesdienst um 9:30 Uhr in Vorra. Die anschl. Wanderung durch das Hirschbachtal (ca. 1 ¾ Std.) führte uns zum Mittagessen nach Eschenbach. Von dort aus trat schon ein Teil der Gruppe die Heimreise an, während der andere Teil noch den Rückweg zum Ausgangspunkt bewältigen musste.
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© Bernhard Fröhlich  |
| Wanderung oberhalb von Eschenbach |
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Wohlbehalten mit schöne Eindrücken und Erlebnissen kamen wir dann alle wieder in Lengfeld an. Hier danken wir im besonderen Maß unserem Organisator und Kanuführer Bernhard Meinert für die Auswahl des Zieles, der guten Unterkunft, der Auswahl der Leihkanus und für all die Gedanken, Zeit und Kraft die er bei der Planung dieses Wochenendes investiert hat.
Klaus Öttinger
8. Schafkopfturnier am 25.04.09
Diesmal kamen gerade 20 Personen an 5 Tischen zusammen, denen der Abend wieder sehr viel Spaß gemacht hat. Alle Spieler mit positivem Punktestand erhielten Sachpreise, die ersten drei Sieger Einkaufsgutscheine der Metzgerei Schömig/Spiegelstraße über 25, 15 und 10 Euro.
Den ersten Preis errang Ernst Hertlein, den zweiten Bernd Kreißel und den dritten Preis Roland Hohn. Der Erlös des Abends betrug 171,40 Euro, wovon im Vorfeld bereits 50 Euro an den Pacotiverein überwiesen wurden. Josefsfeier und Fastenessen am 22.03.09 in St. Lioba Nachdem es auch in St. Lioba ab jetzt jährlich ein Fastenessen für einen sozialen Zweck geben soll, erklärte sich die KAB als erste Gruppierung bereit, dieses zugunsten des Sozialzentrums in Rio auszurichten. Der Termin wurde auf den 22.03.2009 gelegt, um die mittlerweile schon traditionelle Josefsfeier mit dem Fastenessen zu verbinden. Der Festgottesdienst zu Ehren des Hl. Josef wurde von KAB-Verantwortlichen und Diakon Richard Pollak vorbereitet. Die Bannerabordnung der KAB gab der kirchlichen Feier einen zusätzlich festlichen Rahmen. Am Ende der Messe wurde Frau Barbara Hornung für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der jetzige KAB-Leiter Klaus Öttinger dankte auch Herrn Bernd Drexler anlässlich des Ausscheidens aus dem Leitungsteam für seinen vielfältigen und treuen jahrzehntelangen Einsatz. Besonders betonte er das Engagement von Herrn Drexler für den freien Sonntag in unserer Stadt.
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© Alois Hornung  |
| Ehrung Barbara Hornung und Verabschiedung Bernd Drexler |
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© Alois Hornung  |
| Die Bannerabordnung beim Auszug |
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Anschließend gab es im Pfarrsaal ein einfaches Mahl, nämlich Linseneintopf mit Spätzle, sowie Wiener und Brot.
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© Alois Hornung  |
| Bei der Essensausgabe |
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© Alois Hornung  |
| Beim Fastenessen |
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Dazu wurde, auch zugunsten des Projektes in Brasilien, ein speziell gebrautes Josefibier verkauft. Nach dem Essen stellte das Ehepaar Fröhlich mittels einer Bilderpräsentation und eines Kurzfilmes über Beamer die Arbeit des Sozialwerkes in Rio vor.
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© Klaus Öttinger  |
| Präsentation der Bilder aus Rio |
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Anhand einer ergänzenden Schautafel konnten sich die Besucher näher informieren. Zwischen der KAB-Lengfeld und den Verantwortlichen des Sozialzentrums in Rio besteht schon jahrelang ein persönlicher Kontakt. Die Erlöse des Eine-Welt-Verkaufs in St. Lioba fließen auch dort hin.
Durch das Fastenessen und Spenden kam ein Reinerlös von 218,74 € zusammen, der an seinen Bestimmungsort überwiesen werden konnte.
Allen Helferinnen und Helfern, besonders Frau Edeltraud Dorsch, sagen wir ein herzliches Vergelt `s-Gott und natürlich allen, die durch ihr Kommen zum Erfolg beigetragen haben.
Herzlichen Dank, Ihr KAB-Leitungsteam Lengfeld
Neuwahlen in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Lengfeld
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© Klaus Öttinger  |
| Von links nach rechts Gernot Hornberger, Gabriele Fröhlich, Teamleiter Klaus Öttinger, Schriftführerin Susanne Öttinger, Kassier Olaf Hansel und Präses Pater Manfred Hofmann |
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Bei der Jahreshauptversammlung der KAB-Lengfeld am 27.01. kam es zu einem Wechsel an der Spitze. Nach drei Amtsperioden übergab Susanne Öttinger die Leitung des Ortsverbandes. In den zurückliegenden neun Jahren verzeichnete der Mitgliederstand, trotz einiger Sterbefälle, einen erfreulichen Zuwachs von 12 Personen. Auch der Altersdurchschnitt hat sich in dieser Zeit deutlich verjüngt. Die KAB-Lengfeld hat derzeit 65 Mitglieder, das jüngste ist 20 Jahre alt. Als Teamleiter wurde Klaus Öttinger einstimmig für die nächsten drei Jahre gewählt. Mit im neuen Leitungsteam sind Präses Pater Manfred Hofmann, Gernot Hornberger, Gabi Fröhlich, Olaf Hansel und Susanne Öttinger, die nun Schriftführerin ist. Olaf Hansel übernahm das Amt des Kassiers. Die Revisoren sind Wolfgang Heil und Beate Hansel. Für die Internet-Betreuung konnte Bernhard Fröhlich gewonnen werden. Bei der Verteilung der Mitglieder-Informationen wird in Zukunft Klaus-Peter Wohlleben hilfreich zur Seite stehen. Die Bannerabordnung wird in bewährter Weise von Peter Pabst koordiniert und für den Besuchsdienst, bestehend aus fünf Frauen, zeigt sich Gabi Fröhlich verantwortlich. Susanne Öttinger dankte Bernd Drexler und Beate Hansel, die beide aus dem Leitungsteam ausschieden, herzlich für die geleistete Arbeit und Unterstützung. |
Berichte von 2008 |
7. Schafkopfturnier mit Spieleabend am 15.11.2008
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© Klaus Öttinger  |
| Die Teilnehmer konzentriert beim Spiel |
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24 Spielerinnen und Spieler hatten wieder viel Spaß.
in zwei Runden mit je 30 Spielen gewannen nicht nur die ersten drei
Sieger je einen Einkaufsgutschein, sondern alle, die mit einem
positiven Punktestand das Turnier beendeten, noch Sachpreise.
Die größten Gewinner waren aber wieder die Kinder des Sozialzentrums in Rio:
Die stolze Summe von 237,11 Euro kam aus den Startgebühren und Essenspenden zusammen.
Allen Beteiligten sagen wir ein herzliches "Vergelt's Gott!".
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KAB-Ausflug Wanderung im Juli 2008 |
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| © Klaus Öttinger |
| Blick auf Nordheim zu Beginn unserer Wanderung |
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| © Klaus Öttinger |
| Die Lourdeskapell in Escherndorf (Blick aus den Weinbergen) |
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Wir wanderten von der Vogelsburg zur Escherndorfer Lourdeskappelle. Herr Wild, einer der Initiatoren, erzählte von den Schätzen welche die Kapelle birgt, aber auch von den Schwierigkeiten die es beim Wiederaufbau gab. Andere Gäste lauschten seinen Worten ebenso interessiert wie wir KABler. Danach verliesen wir Escherndorf in Richtung Astheim. Zurück zur Vogelsburg ging es dann durch die Weinberge mit einem herrlichen Blick auf den "alten" Main. Bei einer guten Brotzeit und einem Gläschen Wein, verbunden mit ein paar Schafkopfrunden, ließen wir den schönen Tag ausklingen. |
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| © Klaus Öttinger |
| Herr Wild im Gespräch mit Gabi Fröhlich und Susanne Öttinger |
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| © Klaus Öttinger |
| Bildstock unterwegs auf unserem Weg durch die Weinberge |
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| © Klaus Öttinger |
| Herr Wild erklärt den Aufbau des Altars. |
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| © Klaus Öttinger |
| Ausgangspunkt und Ziel unserer Wanderung - die Vogelsburg |
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Führung in Münsterschwarzach am 12. April 2008
Abfahrt der 21 Teilnehmer um 09:00 Uhr an St. Lioba. Bei unserer Ankunft wurden wir durch Pater Burkard begrüßt. Ein Film (ca. 30 min) gab uns Einblick in das Klosterleben und das Gymnasium in Münsterschwarzach. Anschließend fand eine angeregte Diskussion statt. Danach nahmen sich die Teilnehmer die Zeit zum Einkauf in der hauseigenen Metzgerei. Pater Burkard führte uns anschließend durch die Basilika und Krypta. Nach einem kleinen Spaziergang zum Fair-Handels-Verkaufslager gab uns Herr Brönner einen Überblick über das Sortiment. Die Einkaufsmöglichkeit von fair gehandelten Produkten wurde rege genutzt. Dann mussten wir uns beeilen, damit wir um 12.00 Uhr am Mittagsgebet teilnehmen konnten.
Der interessante Vormittag verging viel zu schnell. |
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Erfreuliches von unseren KAB – Veranstaltungen·Schafkopfturnier ·Kaffeenachmittag mit Bildern und Informationen von unserer Partnergemeinde Pacoti
Unser „Frühjahrs-Schafkopfturnier“ erfreute sich mit 20 Spielern einer regen Teilnahme. Aus dem Erlös dieser Veranstaltung sowie großzügiger spontaner Geldgeber an unserem Kaffeenachmittag konnten wir € 250,--für die Arbeit des Pacoti-Vereins überreichen.Wir danken allen Teilnehmern und Spendern auf diesem Weg aufs Herzlichste.
Ihre KAB Lengfeld
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| Klaus Öttinger |
Berichte von 2007
Josefsfeier 2007 - Grund zu Dankbarkeit und zur Freude Beim Festgottesdienst der diesjährigen Josefsfeier unserer KAB-Gemeinschaft konnten wir mit Dankbarkeit auf die langjährige Mitgliedschaft und auf das Engagement drei unserer Mitglieder zurückblicken. Für 40 jährige Mitgliedschaft und Dasein, wann immer sie gebraucht wurde, ehrten wir Frau Rosi Wohlfart.

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| © Klaus Öttinger |
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Das Ehepaar Edeltraud und Wolfgang Dorsch ehrten wir für 25 jährige Mitgliedschaft und ihr vielfältiges Mitwirken auch in der Leitung unserer KAB. Nach der geistlichen Stärkung kam das leibliche Wohl, schon traditionell bei Weißwurst und Salvator, nicht zu kurz. Dem körperlichen Wohlbefinden wurde die Freude über 5 neue Mitglieder in unserer Gemeinschaft hinzugefügt. 4 von Ihnen wurden von unserem Leitungsteam im geselligen Rahmen mit einem Blumengruß herzlich willkommen geheißen. Somit ist Mitgliederzahl der KAB-Lengfeld auf 69 angewachsen.
Wir wünschen Herrn Pfr. Dr. Fritsch und den Familien Mütherig und Schwarz eine frohe und segensreiche Zeit in unserer Gemeinschaft.
K. Öttinger
Berichte von 2006 und früher |
Schafkopfturnier der KAB für einen guten Zweck am 11. 11. 2006
Unter der bewährten Turnierleitung von Gernot Hornberger und Olaf Hansel spielten 16 Kartfreunde (12 Männer und 4 Frauen) und 3 Frauen mit Gesellschaftsspielen für eine guten Zweck. Die besten drei Spieler konnten sich über Wertgutscheine der Metzgerei Schömig, Spiegelstraße in Würzburg freuen. Spitzenreiter und mittlerweile Seriengewinner war Herr Michael Försch. Über verschiedene Sachpreise, gestiftet von der VR-Bank in Lengfeld und Sparkasse, konnten sich all die Spieler/innen freuen, die ein positives Ergebnis verzeichneten. Der Erlös des Turniers aus Teilnehmergebühren und einer privaten Schafkopfrunde in Höhe von 221,44 Euro wurde wie in den Jahren zuvor für Pater Eckarts Sozialzentrum in Rio de Janeiro gespendet. Für das Tunier in 2007 wird der Erlös für die Lengfelder Partnergemeinde in Pacoti / Nordostbrasilien in Aussicht gestellt. G. Fröhlich / K.Öttinger
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Bericht zur "Fairen Rotweinprobe" am 30. 9. 2006 Impressionen von einer fairen Weinprobe der KAB "Gelerntes und Erschmecktes"
Referent: Michael Röhm vom Weltladen Teilnehmer: 24 Kosten: 7,- Euro für Weine und Brot, Mineralwasser 1,-Euro/Flasche Impressionen in Gedichtform: Dr. Günter Koch Beginn: 20.00 Uhr Ende der Probe: ca. 23.00 Uhr 1. Probe: Classique Rose, Western Cape Südafrika, 2005, 13,3%, RZ: 14,6 Der Eingangswein, der ist jetzt da, vom Western Cape Südafrika: Schlürf ihn genussreich, mach den Tset, es wird ein Zungen-, Gaumenfest. Ein Rosé ist es, wirklich klassisch: Er schmeckt sehr rein, doch würzig rassisch! Schluck reuelos ihn öfter mal, wo man ihn baut, ist man sozial. Was ihn zum Spitzenwein noch wandelt: Er ist zudem auch fair gehandelt 2. Probe: Las Lomas, Chile, 2005, Pais-Cabernet Sauvignon, 13,3%, RZ: 1,4 Der Las Lomas, der ist fein: Schwefelarmer Biowein! Trinke ihn mit vollem Mund: Über Zunge, Gaumen, Schlund Schmeckt er – trocken aber rund! Noch ein Schluck, bleib hier auf Trab! Denn Las Lomas geht rasch ab. 3. Probe: Ilula, Western Cape Südafrika, 2003, Pinotage, 14%, RZ: 2,1 Den Ilula, auch den brauch ich. Schmeckt er auch ein bisschen rauchig, ist’s Aroma fruchtig, voll: Pinotage bringt Wein, ganz toll! 4. Probe: Ruitersvlei, Kapprovinz Südafrika, 2004, Cinsault – Cabernet Savignon Weingut, von zwei Frau#n geleitet, einen fairen Weg bereitet! Wer davon gern trinken mag: Kopfschmerzfrei am nächsten Tag! Denn Ruitersvlei ist ziemlich frei ja, von Schwefel, SO 2. 5. Probe: Los Robles, Curico Valley, Chile, 2004, Merlot, 13%, RZ:2,2 Der Los Robles ist zu loben, wächst in Chiles Hochland oben. Was gekeltert aus Merlot, macht gesund und es macht froh. Wir trinken Wein aus der Natur. Licht aus! Das bringt Romantik pur! Zum Bessern dieser Wein noch wandelt, dass er so trefflich fair gehandelt! Auch dies ist noch ein großes Glück: Er ist gereift in dem Barrique. 6. Probe: Los Robles, Curico Valley, Chile,, 2004, Carmenere, 13,2%, RZ:2,0 Los Robles zwei ist auch zu loben: Er sei besonders hier erhoben! Geschmacklich hat es gleich gefunkt. Das ist wahrhaft ein Höhepunkt! Mir fehlen fast die Lobesworte Für Carmenere, die Rebsorte. Der Wein ist lieblich, zugleich wuchtig. Er schmeckt ein wenig, brombeerfruchtig! Auch er, das zeigte uns der test, Er war ein Zungen- Gaumenfest! Die Weinprobe war sehr erlabend. Dank an Herrn Röhm für diesen Abend! Nicht nur die Weine waren sehr gut, das gesamte Hintergrundwissen über den Anbau, sozial gerechte Arbeitsbedingungen der Angestellten, und die faire Vermarktung der Weine waren sehr interessant und aufschlussreich, ebenso die wie Dias! Für das Protokoll: G. Fröhlich
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Erlebnisbericht von Januar 2005 über das Sozialzentrum der Franziskaner in Rio de Janeiro
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| © Klaus Öttinger |
| Vortrag zum Sozialprojekt in Rio |
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Es ist nicht einfach, Ihnen die Eindrücke von 10 Tagen Rio im November 2004 in einem kurzen Artikel mitzuteilen.
Wir, das sind 3 Frauen aus der KAB-Lengfeld, flogen zusammen mit 9 anderen Personen aus der Diözese Würzburg unter Leitung des „Freundeskreises Pater Eckart, Brasilien“ aus Lohr nach Rio. P. Eckart Höfling stammt aus Langenprozelten (MSP), ist knapp 70 Jahre alt, seit Jahrzehnten Leiter des Sozialzentrums und sprüht vor Ideen und Engagement. Unsere erste Anlaufstation war der große Krankenhauskomplex mit 520 Betten, hauseigenem Kindergarten, sowie Altenheimen und Altenpflegeheim. Wir schliefen in einer Etage des Krankenhauses über der Krankenpflegeschule, die derzeit 4 Klassen mit je 40 SchülerInnen ausbildet. Gegenüber der Krankenhausbauten schauten wir auf eine der vielen Armenvierteln. Fast jede Nacht hörten wir Schüsse. Zu unserer Beruhigung wurde uns gesagt, dass das eine Nachricht der Drogenbosse an ihre Kunden ist, dass neuer Stoff eingetroffen ist. Vier Drogen- banden halten ganz Rio in Schach und spielen gewalttätig ihre Macht aus, zumindest in den hunderten von Favellas. Aber zurück zu uns und unserer Reise. Die Sehenswürdigkeiten wie z. B. die Strände, Tijuca- wald, Zuckerhut und die Aussicht vom Corcovado (Christusstatue) sind atemberaubend. Die Einheimischen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir haben es bedauert, kein Portugiesisch zu können. Zum Glück hatten wir eine vertraute Reisebegleiterin: Conny Warsitz. Conny war früher hauptamtliche KAB-Sekretärin und arbeitet nun seit 13 Jahren für das Sozialzentrum. Sie ist von Anfang an unsere Kontaktperson zur KAB-Lengfeld mit dem Eine-Welt-Verkauf gewesen. So hat sie uns durch Rio geführt, die Projekte des Sozialzen-trums erklärt und gedolmetscht. Außer dem Krankenhaus gibt es noch 3 Gemeindezentren in den Favellas. Sie sind nach 5 Säulen aufgebaut: 1.Gemeinschaft möglich machen (Gottesdienste, Feste) 2.Kindertagesstätten für Kinder von 3 Monaten bis 6 Jahren mit Verpflegung 3.Medizinische Versorgung: 1 x pro Woche kommen Allgemein- und Fachärzte zur Beratung und Behandlung 4.Ausbildung und Weiterbildung (z. B. Informatik, Nähkurse, ...) 5.Pastorale Arbeit. Im berüchtigten Hafenviertel wird den Kindern, die sonst auf der Straße leben müssten, ein „Stück heile Welt“ geschenkt. In der Hafenschule mit Kindergarten bekommen knapp 1000 SchülerInnen Bildung, Essen und Wertevermittlung (in zwei Schichten). Nach Abschluss der 8. Klasse können die Jugendlichen Berufsausbildungskurse besuchen. Auch im Hafenviertel gibt es ein Sozialzentrum, um bes. Jugendliche und Frauen eine echte Chance bieten zu können, aus dem Umfeld der Kriminalität und Prostitution heraus zu kommen. Hier arbeiten eine Rechtsanwältin, eine Psychologin, Allgemeinärztin, Kinderärztin und Frauenärztin. Wir waren beeindruckt mit wieviel Liebe Erzieherinnen, Lehrer, Ärzte und Ordensleute hier zusammen arbeiten. Wie schon der Heilige Franz von Assisi setzen sie sich mit brennenden Herzen für die Schwachen und Armen ein. Uns beschäftigen die Erlebnisse immer noch und es spornt uns mit einer neuen Begeisterung weiter an, nach unseren Möglichkeiten in unserer Gemeinde und KAB dazu beizutragen, dass das Sozialzentrum weiter Früchte tragen kann. Beate Hansel, Gabriele Fröhlich und Susanne Öttinger
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