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Haus der Begegnung, Pfarrei St. Josef, Aschaffenburg-Damm. Menschen können viel voneinander lernen – gerade wenn sie sich in Kultur, Mentalität und durch Behinderung beziehungsweise Nichtbehinderung voneinander unterscheiden. An vielen Beispielen erläuterte dies auf Einladung der Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Aschaffenburg die Referentin Jacinta Torres aus Santo Domingo Dominikanische Republik den dreißig Zuhörern. Dazu berichtete sie zunächst über ihre Arbeit mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen (Projekt „Rayo de Sol", zu deutsch: "Sonnenstrahl"), die besonders von bitterer Armut und handfester Not betroffen sind. Mit Schul-, Gesundheits- und Beschäftigungsmaßnahmen werden hier die Betroffenen unterstützt. Christel Lammers aus Köln, Dolmetscherin an diesem Tag und Gründerin des deutschen Fördervereins "Jacintas Kinder e.V." ergänzte die Schilderungen von Frau Torres mit eigenen Erlebnissen, die sie in ihrer jahrelangen Tätigkeit vor Ort sammeln konnte. Dieses Projekt sei wie ein Schutzschirm für die Behinderten und ihre Familien – resümierte KAB-Diözesansekretär Ralph Stapp. Er besuchte im März diesen Jahres die Einrichtung von Frau Torres. Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass Geldspender nicht einfach nur die dringend notwendige finanzielle Unterstützung leisten, sondern auch in der Begegnung mit der dominikanischen Kultur und den Behinderten neue Impulse für ihr eigenes Menschsein und die Entwicklung des gesellschaftlichen Zusammenlebens in ihren Heimatländern finden können. Die KAB vermittelt dabei Interessenten den deutsch-dominikanischen Austausch. Der KAB-Stadtverband und seine Ortsverbände sowie der Zuhörerkreis spendeten an diesem Abend für das Projekt rund 500 Euro. Förderer und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in die weitere Zusammenarbeit mit „Sonnenstrahl“ einzubringen. Infos können dazu von Ralph Stapp, Treibgasse 26, 63739 Aschaffenburg, Tel: 06021/392140 eingeholt werden. Nähere Projektinfos siehe auch unter www.projektsonnenstrahl.de |